Etwa 30.000 Reisende aus Deutschland sind von der Eskalation im Nahen Osten direkt betroffen. Viele sitzen in Golfstaaten fest. Außenminister Wadephul sieht keine Chance für schnelle Hilfe. Grünen-Politiker Nouripour fordert eine Evakuierung auf dem Landweg.
Das muss man erstmal logistisch stemmen. 10.000 Leute eine so weite Strecke über Land transportieren ist nicht einfach. Noch weniger, wenn es sich dabei um einen Haufen unorganisierter Touristen handelt, von denen nicht wenige sehr wahrscheinlich auch noch einen gewissen Luxus erwarten und ausfällig werden, wenn es mal nicht nach ihrem Kopf geht.
Die Menge an Passagieren stemmt jede Verkehrsgesellschaft jeder mittelgroßen Stadt jeden Werktag morgens. In einen normalen Linienbus passen so 70 Personen, in Gelenkbusse noch deutlich mehr. Du brauchst also nur 140 Busfahrten, um deine 10.000 Leute zu evakuieren. Ist vllt. nicht so geil, wenn du ein paar Stunden stehen musst, aber hey, es ist Krieg und da kannst du keinen Luxus erwarten. Und man muss dich ja auch erstmal nicht komplett alle bis Riad evakuieren.
Das sind Kurzstrecken und Leute mit wenig Gepäck. Auf Routen, die sich über Jahrzehnte etabliert haben, mit bestehender Infrastruktur. (Fahrzeuge, Haltestellen, Fahrpläne) Auch wenn da der Bus mal liegenbleibt, ist das kein Beinbruch, da steigt man halt aus und läuft. Oder wartet einfach auf den Nächsten. Hier geht es darum, tausende Leute mit Reisegepäck mehrere hundert Kilometer durch die Wüste zu fahren. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Und insgesamt sind das ja auch ein paar mehr, (ich meinte irgendwo was von weit über 100.000 gelesen zu haben) als nur die 10.000 Deutschen, die da jetzt festsitzen.
Dass man bei einer Evakuierung aus einem Kriegsgebiet keinen Luxus erwarten kann, ist mir klar, aber ob das all den Touristen klar ist, ist eine andere Frage. Das wird auf jeden Fall kein Spaß, am allerwenigsten für die armen Schweine, die das durchführen dürfen.
Das muss man erstmal logistisch stemmen. 10.000 Leute eine so weite Strecke über Land transportieren ist nicht einfach. Noch weniger, wenn es sich dabei um einen Haufen unorganisierter Touristen handelt, von denen nicht wenige sehr wahrscheinlich auch noch einen gewissen Luxus erwarten und ausfällig werden, wenn es mal nicht nach ihrem Kopf geht.
Die Menge an Passagieren stemmt jede Verkehrsgesellschaft jeder mittelgroßen Stadt jeden Werktag morgens. In einen normalen Linienbus passen so 70 Personen, in Gelenkbusse noch deutlich mehr. Du brauchst also nur 140 Busfahrten, um deine 10.000 Leute zu evakuieren. Ist vllt. nicht so geil, wenn du ein paar Stunden stehen musst, aber hey, es ist Krieg und da kannst du keinen Luxus erwarten. Und man muss dich ja auch erstmal nicht komplett alle bis Riad evakuieren.
70 Personen mit Urlaubsepäck? Den bus möchte ich aber mal sehen. Die durchschnittliche Familie hat wahrscheinlich 3-5 Koffer dabei.
Du kannst halt nicht erwarten, dass du deine gesamte Unterwäsche aus einem Kriegsgebiet evakuieren kannst.
Ich will aber nicht, dass demnaechst im nahen osten alle mit meinen weissen socken, sandalen, ballermann-tshirt und strohhut rumlaufen!
Das sind Kurzstrecken und Leute mit wenig Gepäck. Auf Routen, die sich über Jahrzehnte etabliert haben, mit bestehender Infrastruktur. (Fahrzeuge, Haltestellen, Fahrpläne) Auch wenn da der Bus mal liegenbleibt, ist das kein Beinbruch, da steigt man halt aus und läuft. Oder wartet einfach auf den Nächsten. Hier geht es darum, tausende Leute mit Reisegepäck mehrere hundert Kilometer durch die Wüste zu fahren. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Und insgesamt sind das ja auch ein paar mehr, (ich meinte irgendwo was von weit über 100.000 gelesen zu haben) als nur die 10.000 Deutschen, die da jetzt festsitzen.
Dass man bei einer Evakuierung aus einem Kriegsgebiet keinen Luxus erwarten kann, ist mir klar, aber ob das all den Touristen klar ist, ist eine andere Frage. Das wird auf jeden Fall kein Spaß, am allerwenigsten für die armen Schweine, die das durchführen dürfen.