⚠️ Achtung, Agrarheute ist eine Zeitschrift der Tierausbeuter-Lobby. Der Artikel ist aber sehr neutral/positiv.
Das Wording ist komisch, niemand macht irgendwas wertlos indem er nichts kauft. Tiere zu füttern und zu töten ist nicht wirtschaftlich, surprised Pikachu
78 % der fixen Vermögenswerte im europäischen Ernährungssystem heute mit der Produktion tierischer Erzeugnisse und der Futtermittelerzeugung verbunden
Das System ist absurd. Tierprodukte müssten VIEL teurer sein, wenn sie unter halbwegs umweltverträglichen, “Tierwohl-vertretbaren” Bedingungen und ohne Subventionen stattfinden würde.
Die Tierindustrie ist pervers. Sie richtet soo viel Schaden an, und der wird dann auch (wie typisch im Umweltrecht) durch den Staat behoben. Grundwasserverseuchung, Verbreitung multiresistenter Keime durch die massenhafte Verwendung von Reserveantibiotika (und damit drohendes Antibiotika-Armageddon), Übergewicht, Herzerkrankungen, …
Tierprodukte sind also nicht nur nicht tragbar, sondern werden noch dazu EXTREM gefördert. Und TROTZDEM lohnen sie sich nicht. Das liegt nicht an vegan lebenden Menschen, auch wenn sinkende Nachfrage diesem ekelhaften System natürlich den Rest gibt.
In nem ökonomischen Kontext könnte man das schon so bezeichnen, wenn jetzt plötzlich jeder veganer wäre, aber selbst dann ist aber ganz klar mit Absicht so formuliert, um das als was schlechtes darzustellen.
In solchen Fällen macht die freie Marktwirtschaft halt mal das, was sie so macht bei sinkender Nachfrage. Das passierte ja auch nich von heute auf morgen, man hätte ja schon vorher auf was anderes umsteigen können. Mal davon abgesehen, dass Deutschland insgesamt immer noch verdammt viel Fleisch isst.
Hab meinen Kommentar bearbeitet
Selbstverständlich wird durch das nicht-Kaufen einer Sache diese Sache wertlos - denn der Markt bestimmt den Preis.
Wenn wir eine Transformation der Ernährung und damit der Landwirtschaft wollen - was wir wollen! - dann ist es doch klar dass zB ein Melkautomat überflüssig und damit Wertlos wird. Das ist ok so.
Die Studie kommt zu der Schlussfolgerung dass bei mehr veganer Ernährung weniger Tierhaltung und mehr pflanzliche Lebensmittel benötigt werden?! Oha!
Oha, er regelt also doch, der Markt.
CDU am schwitzen
Nein, Markt! Doch nicht so! Doch nicht sooo!
Als jemand, der Fleisch mag und nicht die Willenskraft hat, davon komplett loszukommen, feier ich das immens. Killt die Fleischindustrie, dann hab ich irgendwann keine Wahl mehr.
Ja bitte Fleisch teurer machen. Ich versuche schon meist Bio oder beim Metzger vor Ort zu kaufen, aber wenn man halt dann das billig Fleisch für weniger als die Hälfte sieht kommt man sich schon auch irgendwie verarscht vor.
Ich denke wenn nur schon die absurde Subventionierung aufhören würde, würde das schon sehr viel helfen. Rote bete “trockenfleisch” kostet: halte dich fest! 12CHFR pro 100g!! Das ist getrocknete rote bete. Eine kuh zu füttern, halten und quälen um dann dessen fleisch zu trocknen kostet nicht einmal halb soviel. 5.70 pro 100g um genau zu sein. Ich glaube man braucht kein genie zu sein um zu merken das die rechnung irgendwie nicht aufgehen kann.
Wenn solche Nahrungsmittel angepasst subventioniert wären, könnten sich leute die kein fleisch essen, Verhältnismässig kostenlos ernähren. Und leute die darauf bestehen fleisch weiterhin zu essen würden es sich zweimal überlegen ob sie 50 euro für ein Schnitzel ausgeben wollen. Und das ist nur der finanzielle Aspekt, weil moralisch muss man ja sowieso nicht anfangen.
das unterschreibe ich, als Nicht-Veganer, auch sofort.
Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.
Plus - es gibt noch ganz andere Probleme, die man überhaupt erst sieht, wenn man, wie ich aktuell, auf Fleisch und süße Sachen verzichtet: Snacks. Weil: Was bitte soll ich essen, wenn ich unterwegs bin, kein großer Supermarkt in der Nähe ist und ich mir einfach irgendwo eine “Kleinigkeit”, die einem den Blutzuckerspiegel nicht direkt explodieren lässt, knabbern, um den kurzen, kleinen Heißhunger zu befriedigen?
Da gibt es NIX, wenn du außerhalb einer größeren Stadt bist. Für den Fleischfresser ist es simpel: “ne Bockwurst bitte”. Oder etwas mit Hähnchen.
das EINZIGE, was man gesichert bekommen kann und eben NICHT tierisch ist…sind Pommes. Aber die schwimmen dann im Fett. Und sonst - nüscht. Dabei KÖNNTE man so viele gute, vegetarische oder vegane Alternativen für solche Gelegenheiten anbieten (koch ich ja selbst gerade und nehme es dann - gezwungenermaßen - auch mit). Aber…macht keiner. Und ich frag mich immer nach dem “warum”.
Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.
Das ist abet auch zum Teil dem geschuldet, dass die Firmen die gezielt vegetarische oder Veganer Produkte anbieten irgendwann realisiert haben, dass tendenziell die Leute die solche Produkte kaufen auch häufiger mehr Geld haben und sich das leisten können. Dementsprechend wird das auch schamlos ausgenutzt.
Das ist leider seeehr wahr.
Für Sojaschrot als Hackfleischersatz zahle ich fast genauso viel als für das Fleisch der Tiere die (okay ist Tierfutterqualität aber trotzdem) Sojaschrot essen um dann geschlachtet und verarbeitet zu werden! Da passt doch irgendwas nicht zusammen.
Wobei Soja was für Lebensmittel direkt verwendet wird meist aus Europa kommt, was aufgrund von existierenden Umweltstandards dann halt auch etwas teurer ist, wenn man das mit der 20 Jährigen Monokultur mit 500 Pestiziden in Südamerika vergleicht…
Absurd ist das natürlich trotzdem und da machen die Verarbeiter sich auch immer noch ziemlich die Taschen voll.
Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.
Das hauptsächliche Zielpublikum ist halt ideologisch so verblendet, dass es bereit ist, für die Aufschrift “vegetarisch” oder “vegan” auf einem trivialen, biligst herzustellenden Produkt absolute Mondpreise zu bezahlen.
Pflanzliche (hochverarbeitete) Lebensmittel sind ein Statussymbol geworden und die Leute zahlen es.
Und ich frag mich immer nach dem “warum”.
Weil die veganen oder vegetarischen Alternativen eben nicht so gut gehen. Der allergrößte Teil der Deutschen ist immer noch Fleischesser. Das sieht man auch bei belegten Brötchen oder vertigen Sandwiches – Schinken, Pute, Huhn, nichts Vegetarisches.
leider, ja
ich feiere ja zumindest schon, wenn ich beim Bäcker etwas in Richtung Tomate-Mozzarella oder gar Hummus oder Falafel finde. Gerade weil ich bei Snacks oder dem schnellen Frühstück nicht unbedingt dieses Tönnies-Billigfleisch, bei dem ich mir denken kann, unter welchen Bedingungen die Tiere vor sich hin vegetiert haben müssen, drücken will…
Man kann so einen 1 qm Platz im Stall bestimmt als Wohnung an Studenten vermieten
Mit Kastenhaltung spart man sogar das Geld fürs Semesterticket.
Das wird doch schon gemacht, aber nur mit Hasenställen und ausrangierten Legebatterien.
Neue Studie: Immer mehr verkümmerte Oberschenkelmuskeln bei Studierenden
Ist das nicht der Sinn von „Der Markt regelt.“?
Ich mache gerne Ställe wertlos, in denen Lebewesen für Profit gequält werden.
Die Untersuchung der Wissenschaftler der Universität Leiden, der University of Oxford und der Wirtschaftsuniversität Wien wurde in der Fachzeitschrift Nature Food“[sic] veröffentlicht.
es wäre schön, wenn der artikel auch noch sagen würde um welche Studie es hier geht. Am liebsten direkter link, aber genaue Ausgabe und Seite der Veröffentlichung wäre schonmal ein Anfang. Der Name der Autoren oder der Name der Studie wäre auch nicht schlecht.
Einfach Mal die DOI einbetten sollte echt nicht die Hürde sein
Heizung, Strom, Mobilität und hier nun Ernährung, überall die gleichen (Untergangs-)Kämpfe der alten Strukturen. In guten Zeiten haben sie gierig Gewinne abgriffen statt vorausschauend zu gestalten, nun betteln sie um mehr Zeit und Geld, weil das zerstörerische Geschäftsmodell kollabiert. Peinlich!
“Wo vegan gegessen wird, werden Ställe und die entsprechende Infrastruktur wertlos.” 😱
Der Artikel ist ein wilder Ritt!
Oh nein, das ist jammerschade. \s
Gut.
Endlich mal wieder positive Nachrichten!
Naja, Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch. Klar ist es für Bauern schlecht wenn sie groß investieren und dann sinkt der Preis, aber das Problem besteht immer bei Investitionen.
Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch
Doch, wenn wir aufhören, ungesunde Scheiße bis zum geht nicht mehr zu subventionieren, passiert das recht schnell. Dann würde ich nämlich schlagartig nicht mehr einen Bruchteil im Laden zahlen, für etwas, das in der Herstellung massiv teurer ist.
Wird nur leider nicht passieren, solange ‘Investitionen’ längst primär nur noch in From von Lobbyisten und korrupter Politiker stattfnden.
Die können ja auf die Produktion von Gehörschutz umsteigen, denn den braucht man, wenn es mehr Veganer gibt.
Lol stell dir vor du lebst in einer Welt in der Menschen die Umwelt zerstören und in extremen Mengen Tiere foltern und töten.
Und ignorante Menschen wollen es lieber ignorieren
Es braucht eine Studie dafür, dass eine Investition für ein Produkt nur sinnvoll ist wenn dieses sich verkauft? Bzw. Dass,sich Investitionen in ein Produkt, dass demnächst stärker gefragt ist mehr lohnen?
Veganer machen den großen Teil der Ställe wertlos und wahrscheinlich bewirtschaftbares Ackerland und möglicherweide Kunstdünger teurer. Ich denke das bekommt jeder Sechsklässler noch abgeleitet. Ich gehe davon ais, dass Bauern rechnen können und anhand von Zahlen/Fakten ihre strategischen Investitionen planen. Theoretische Modellrechnungen zeigen nur das mögliche Risiko (Geschwindigkeit) auf. Zahlen über den Verlauf und Trend fehlen leider (bisher).
Das interessante an der Studie ist, wie groß die Entwertungen bei verschiedenen Graden an Verzicht auf tierische Produkte tatsächlich sind.
Ich glaube das ein Verzicht eine Entwertung von Vermögenswerten mit sich zieht war allen klar.









