this post was submitted on 28 Feb 2026
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[–] pantherina@feddit.org 19 points 3 days ago* (last edited 2 days ago) (3 children)

⚠️ Achtung, Agrarheute ist eine Zeitschrift der Tierausbeuter-Lobby. Der Artikel ist aber sehr neutral/positiv.

Das Wording ist komisch, niemand macht irgendwas wertlos indem er nichts kauft. Tiere zu füttern und zu töten ist nicht wirtschaftlich, surprised Pikachu

78 % der fixen Vermögenswerte im europäischen Ernährungssystem heute mit der Produktion tierischer Erzeugnisse und der Futtermittelerzeugung verbunden

Das System ist absurd. Tierprodukte müssten VIEL teurer sein, wenn sie unter halbwegs umweltverträglichen, "Tierwohl-vertretbaren" Bedingungen und ohne Subventionen stattfinden würde.

Die Tierindustrie ist pervers. Sie richtet soo viel Schaden an, und der wird dann auch (wie typisch im Umweltrecht) durch den Staat behoben. Grundwasserverseuchung, Verbreitung multiresistenter Keime durch die massenhafte Verwendung von Reserveantibiotika (und damit drohendes Antibiotika-Armageddon), Übergewicht, Herzerkrankungen, ...

Tierprodukte sind also nicht nur nicht tragbar, sondern werden noch dazu EXTREM gefördert. Und TROTZDEM lohnen sie sich nicht. Das liegt nicht an vegan lebenden Menschen, auch wenn sinkende Nachfrage diesem ekelhaften System natürlich den Rest gibt.

[–] LwL@lemmy.world 3 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 child)

In nem ökonomischen Kontext könnte man das schon so bezeichnen, wenn jetzt plötzlich jeder veganer wäre, aber selbst dann ist aber ganz klar mit Absicht so formuliert, um das als was schlechtes darzustellen.

In solchen Fällen macht die freie Marktwirtschaft halt mal das, was sie so macht bei sinkender Nachfrage. Das passierte ja auch nich von heute auf morgen, man hätte ja schon vorher auf was anderes umsteigen können. Mal davon abgesehen, dass Deutschland insgesamt immer noch verdammt viel Fleisch isst.

[–] pantherina@feddit.org 1 point 2 days ago

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